Das Projekt „Machmit-Boxen“ von der Berliner Stadtmission in Kooperation mir Cosum ist einer von zehn Preisträge:innen des Innovationswettbewerbs der europäischen Freiwilligenhauptstadt Berlin. Gesucht wurden „innovative Engagementformen für Verantwortung und Kiezliebe“.
Die „Machmit-Box“ soll mehr sein als ein nützliches „Stadtmöbel“, eher ein Ort der Zusammenkunft. Die Idee: Um jede Box kümmert sich jeweils ein Team aus je einem Obdachlosen, Ehrenamtlichen und Sozialarbeiter. „Durch die persönliche Betreuung werden die Bedürftigen vom Nehmenden zum Gebenden und lernen wieder, Verantwortung zu übernehmen“, sagt Ana Lichtwer.

Die Tauschbox wird so zu einem sozialen Kiosk, der Leute und Nachbarschaften zusammenbringt und dem Boxbetreuer neue Impulse fürs Leben und Lust auf Aufbruch gibt. Mit einer Ehrenamtspauschale könnten sich die Obdachlosen zudem auch etwas dazuverdienen. „Die Leute machen was zusammen, die Box ist eigentlich nur der Schlüssel“, sagt Nikolai Wolfert vom Projekt Cosum, der die erste „Machmit-Box“ mit Ana Lichtwer im Haus der Statistik bauen will.

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