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Zeit für Umsetzung Positiver Visionen

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Zeit für Umsetzung
von Positiver Visionen

ALLE UNTER EINEM DACH

Das Haus der Materialisierung ist ein Zusammenschluss verschiedener lokaler Initiativen und Institutionen, die zu den Themen des nachhaltigen Wirtschaftens und klimagerechter Ressourcennutzung forschen, praktizieren und arbeiten. Das Haus der Materialisierung ist Teil des Modellprojekts Haus der Statistik, das seit 2018 von der sogenannten Koop5 unweit des Berliner Alexanderplatzes entwickelt wird. Die Akteur:innen im Haus der Materialisierung arbeiten selbst-organisiert, als freie Selbständige oder (teil-)gefördert in verschiedenen Zusammenschlüssen und Geschäftsmodellen. Seit Sommer 2021 befindet sich auch das Zentrum für klimaschonende Ressourcennutzung im Haus der Materialisierung, das im Rahmen der berlinweiten Re-Use Strategie entwickelt wurde.

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Seit 2018

Modellprojekt
haus der Statistik

Das Modellprojekt Haus der Statistik wird seit 2018 von der sogenannten Koop5 als gemeinwohlorientiertes Modellprojekt des Landes Berlins entwickelt und besteht aus fünf kommunalen und zivilgesellschaftlichen Partner:innen – die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen (SenSW), das Bezirksamt Mitte von Berlin (BAM), die WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin Mitte mbH (WBM), die BIM Berliner Immobiliengesellschaft GmbH (BIM) sowie der ZUsammenKUNFT Genossenschaft für Stadtentwicklung Berlin eG (ZKB). 

 

Seit 2015 setzt sich die Initiative Haus der Statistik für den Erhalt der Bestandsgebäude sowie für eine gemeinwohlorientierte Entwicklung des Areals ein und wird in dem kooperativen Prozess von der ZKB für die Belange der Initiative vertreten.  Die Quartiersentwicklung übernimmt seit 2018 die Koop5, die gemeinsam und auf Augenhöhe die Sanierung des Bestands sowie den Neubau verhandeln und umsetzen werden. 

 

Seit 2019 gibt es am Haus der Statistik die Pioniernutzungen – die Aktivierung der Erdgeschosse für Kunst, Kultur, Bildung und Soziales. In diesem Baustein der Quartiersentwicklung ist auch das Haus der Materialisierung zu verorten, dessen Aufbau und Betrieb durch die ZKB im Rahmen der Pioniernutzungen betreut wird. 

 

Förder:innen und Partner:innen:

2021-2022

Zentrum für Klimaschonende
Ressourcennutzung

Im Juni 2021 eröffnete das Zentrum für klimaschonende Ressourcennutzung im Haus der Materialisierung. Als Teil der groß angelegten Berliner Zero-Waste Strategie sollen mit dem Zentrum stadtweit Berliner Haushalte für Sharing, Re-Use und Zirkularität begeistert werden. Der Verein Kunst-Stoffe e.V. hat in Zusammenarbeit mit der Berliner Senatsumweltverwaltung das Projekt als Teil der berlinweiten Re-Use Strategie entwickelt. 

 

 

Zur Erreichung des Leitbilds „Zero Waste”, das auch im Berliner Koalitionsvertrag und im aktuellen Abfallwirtschaftskonzept 2020–2030 verankert wurde, werden unter der Dachmarke „Re-Use Berlin“ gezielte Maßnahmen konsistent und merkenswert kommuniziert: Seit September 2018 gibt es “Re-Use Berlin. Wiederverwenden statt Wegwerfen.” – die Zero-Waste-Initiative der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Mit der Re-Use Kampagne konnten bisher stadtweit erfolgreiche Aktionen und Projekte realisiert und vernetzt werden, so unter anderem die NochMALL der BSR in Berlin Reinickendorf, der Re-Use Super Store im Karstadt am Hermannplatz, die ReMap Berlin, das Umweltportal Berlin, oder die Re-Use-Sammelboxen

 

 

Bis Ende 2022 wird als weiterer Re-Use Baustein das „Zentrum für klimaschonende Ressourcennutzung“ im Haus der Materialisierung einen festen Ort haben, in dem sich Anwohner:innen und Interessierte in unterschiedlichen Formaten beteiligen können. Kunst-Stoffe e.V. als Projektleitung sowie weitere lokale Partner:innen aus dem HdM können in Zusammenarbeit mit SenUVK und der ZUsammenKUNFT Berlin eG die Themen Klimaschutz und Ressourcenschonung mit Bildungsangeboten und Aktionen vor Ort verknüpfen und langfristig in der Quartiersentwicklung verankern.

Gefördert wird das Zentrum für klimaschonende Ressourcennutzung im Rahmen des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms 2030 von der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, von der Koop5 und von der Deutschen Postcode Lotterie, in Zusammenarbeit mit Re-Use Berlin.

 

Förder:innen und Partner:innen:

2019-2022

Reallabor für zirkuläres
Wirtschaften

Der Aufbau des Haus der Materialisierung wird wissenschaftlich begleitet durch ein dreijähriges durch die DBU gefördertes Forschungsprojekt Reallabor Zirkuläres Wirtschaften im urbanen Kontext: Umweltkommunikation im Haus der Materialisierung (Aktenzeichen 35122/01). Ziel der Forschung ist Wissensdokumentation und -transfer, der Kompetenzaufbau und Bildungsmaßnahmen zur Unterstützung eines Zentrums für zirkuläres Wirtschaften bereitzustellen. Die ZKB eG, die Material Mafia, die Technische Universität Berlin sowie Circular City – Zirkuläre Stadt e.V. werden für die Arbeit am Haus der Materialisierung im Rahmen des dreijährigen Forschungsprojekts „Reallabor Zirkuläres Wirtschaften im urbanen Kontext: Kompetenzaufbau und Umweltkommunikation“ von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert. 

 

Förder:innen und Partner:innen:

ALLE
FörderUNGEN

Wir bedanken uns für die Unterstützung 

Partner:in

Förderungen