ZEBRA-Küche – Solidarische Skulptur und Gastronomie

ZEBRA-Küche – Solidarische Skulptur und Gastronomie

Hergestellt von der MITKUNSTZENTRALE mit Andrew Pulchinski (Zebraap, Materialdesign) und Nora Wilhelm (Produktdesignerin) und Erik Göngrich (Künstler)

​Die ZEBRA-Küche designt Materialkreisläufe: DAS Standardprodukt Küchenzeile wird hinterfragt und aus recycelten Materialien neu entwickelt. Ausgangspunkt war ein Wohnzimmer-Unterschrank der Stadtmission, Gasherd, Spüle und Stauraum wurden angedockt. Gebrauchter Eimer und Wasserleitung fanden in der Spüle neue Funktionen. Gasherd, Rollen und ein paar Arbeitsmaterialien wurden hinzugekauft.

Es ist geglückt, eine mobile Küchen-Skulptur, die alle Koch-Funktionen erfüllt, zu 80% aus recyceltem Material zu bauen. Was man an Materialkosten und Beschaffung einspart, braucht man jedoch auf der Seite der Produktentwicklung und Materialfindung. Wir sehen die ZEBRA-Küche als kollaborative Skulptur, die in einem zweimonatigen Prozess durch Nora und Andrew entwickelt wurde, um nun als solidarische gastronomische Einheit zu agieren. Quasi ein Werkzeug, um als gemeinschaftliche Skulptur tätig zu werden.

Die ZEBRA-Küche steht  exemplarisch für ein Möbel-Konzept, das versucht Materialkreisläufe und klimapolitische Fragen in einem skulpturalen Objekt zu vereinen und zu thematisieren. Sie ist ein gelungenes Beispiel der Kombination eines klassischem Entwurfsprozesses – Entwurf folgt der Ideenentwicklung – mit einem alternativen Designprozesses, bei dem sich der Entwurf an vorhandenen Materialien orientiert. Sozusagen „Form&Function follows Material“. 

Mehr Informationen unter:
www.mitkunstzentrale.de

Visual Portfolio, Posts & Image Gallery for WordPress

Share this post


en_GB